kade1964´s Welt

Sie befinden sich in meinem Online Tagebuch über aktuell für mich bestimmte Themen. Diese resultieren auf meinen Wanderungen, GeoCaching Touren, Rezensionen und persönlichen Meinungsbildern. Ich bin stets an Ihrer Meinung interessiert über Aufmachung meiner Blogseite wie auch an Ihren Kommentaren meines Online Tagebuches.

Gerne begrüsse ich sie, mich sowohl hier virtuell auf meinen Wegen zu begleiten. Auch freue ich mich sie als Wanderpartner zu begrüssen.

Vielen Dank für Ihr Interesse und bis bald in Wald und Flur.

Ihr Klaus-Dieter


20. Juli 2017, 14:17

Flashmob

DONNERSTAG, 18. JUNI 2015
Der Begriff Flashmob (englisch: Flash mob; flash = Blitz; mob mobilis beweglich = aufgewiegelte Volksmenge, Pöbel) bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun. Flashmobs gelten als spezielle Ausprägungsformen der virtuellen Gesellschaft (virtual community, Online-Community), die neue Medien wie Mobiltelefone und Internet benutzt, um kollektive direkte Aktionen zu organisieren.
Obwohl die Ursprungsidee unpolitisch1 war, gibt es mittlerweile auch als Flashmob bezeichnete Aktionen mit politischem oder wirtschaftlichem Hintergrund. Für solche zielgerichtete Aktionen wird oft die Bezeichnung „Smart Mob“ verwendet.
(...)
Zunächst wird ein Aufruf von einem Urheber erfasst und via Online-Communitys, Weblogs, Newsgroups, E-Mail-Kettenbriefe oder per Mobiltelefon4 verbreitet. Dabei wird immer ein öffentlicher Ort als Treffpunkt und ein genauer Zeitpunkt angegeben. Zumeist werden auch Informationen über die Aktion selbst und evtl. mitzubringende Gegenstände oder zu tragende Kleidung mitgegeben. Sollte die genaue Aktion nicht bekannt sein, treffen sich die Teilnehmer zunächst an dem vereinbarten Ort für die notwendigen Absprachen.
Dann startet der Flashmob dadurch, dass jemand zum vereinbarten Zeitpunkt mit der vereinbarten Aktion beginnt und die anderen Teilnehmer rasch einsteigen. Diese wie aus dem Nichts blitzartig entstehende Bildung des Mobs und das identische Handeln der Personen im Mob (z. B. applaudieren, telefonieren mit gleichen inhaltlichen Texten), sind typisch für Flashmobs. Für die unwissenden Passanten ist der Flashmob völlig überraschend und die Tätigkeit erscheint zumeist sinn- und inhaltslos.
Der Flashmob endet durch ein vereinbartes Signal, eine erreichte Zeit, oder das natürliche Ende der Aktion (z.B. beim gemeinsamen Singen von O du fröhliche im Sommer nach der letzten Strophe). So schnell, wie die Menschen zusammengekommen sind, löst sich ihre Gruppe vor den Augen der häufig verdutzten Zuschauer auch wieder auf.
(...)
Am 20. Januar 2008 versammelten sich ca. 700 Menschen auf dem Odeonsplatz in München, stürmten eine Filiale von McDonald’s am Stachus und kauften dort auf einmal 4.385 Hamburger und Cheeseburger. Auf diese Art wurden bereits in vielen deutschen Großstädten Flashmobs veranstaltet. Bei einer ähnlichen Aktion am 29. März 2008 wurden in einer Berliner Filiale von McDonald’s in einer Bestellung 10.355 Burger gekauft.
Am 31. Januar 2008 erstarrten gleichzeitig etwa 200 Menschen im New Yorker Bahnhof Grand Central Terminal für eine Dauer von fünf Minuten. Die Aktion wurde von Improv Everywhere geleitet. Die veröffentlichten Filmaufnahmen wurden auf YouTube mehr als Millionen Mal abgerufen.
Am 4. April 2009 um 16:00 Uhr trafen sich mehrere tausend Jugendliche (Angaben schwanken zwischen 1000 und 5000 Personen) aus Anlass des Pillow-Fight-Day zu einer Kissenschlacht vor dem Kölner Dom.
Am 8. Juli 2009 trafen sich in Stockholm mehr als 300 Menschen zu Ehren von Michael Jackson. Diese versammelten sich an verschiedenen Orten der Stadt und tanzten zu Jacksons Lied Beat It.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/​wiki/Flashmob
Mein aktueller Flashmob:
https://www.youtube.com/​watch?v=qIpQlyrpKbo

Klaus-Dieter Ruhs

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20. Juli 2017, 14:12

Paulinchens Jakobsweg

[http://www.paulinchens-jakobsweg.de/] [http://www.paulinchen.de/]
DIENSTAG, 19. MAY 2015
Ich bin soeben auf Social Media auf dieses bemerkenswerte Projekt gestoßen und möchte hier dann zumindest durch Verbreitung dieses bemerkenswerten Projektes aufmerksam machen. Das hat dann diesmal nichts mit Caching zu tun, ein viel ernsteres Thema begleitet hier den wohl bekanntesten (Wander)Pilgerweg Camino - den Jakobsweg!
Projektgründer ist Michael Weiner, Brandoberinspektor bei der Berufsfeuerwehr Mannheim zusammen mit "Paulinchen". Aber nicht nur das. Neben seinem normalen Tagesgepäck läuft Michael Weiner in Feuerwehreinsatzkleidung und Ausrüstung (zusätzliches Gewicht: 25kg!!!) die Strecke von Saint-Jean-Pied-de Port bis nach Santiago de Compostela. Eben die 880 km des Jakobsweges auf spanischer Seite.
"Paulinchen" ist stets in seiner Begleitung. Doch Paulinchen ist nicht einfach nur eine Stoffpuppe. Paulinchen steht für die Initiative für brandverletzte Kinder e.V.
Auf seiner Internetseite http://www.paulinchens-jakobsweg.de/ finden sich viele bewegende Bildimpressionen, wie die Menschen auf seinem Weg nach Santiago de Compostela auf ihn, vielleicht auch auf das Maskotchen des Vereins http://www.paulinchen.de/ reagierten. Mich hat es zutiefst bewegt.
Da läuft eben kein Promi den Camino und macht hieraus Publicity, den Camino plötzlich zu einem Massending. Ich denke, wie in seinem (Michael Weiner) Schlusswort nach zu lesen, macht der Projektleiter für sich selbst eine tiefe, innere Erfahrung mit dem Weg. Und den Begegnungen, die dieser Weg bietet.
Dieses Projekt ist dazu da, die kleinen Menschen die brandverletzt wurden. Das macht das ganze so wertvoll und erfährt hier meine zutiefste Hochachtung und meine volle Unterstützung.
Michael Weiner ist über diesen Beitrag informiert und stimmt der Veröffentlichung auf meinem Blog zu.
Halten wir doch dann einmal bei unseren nächsten Ausflügen und kleinen Wanderungen inne, und überlegen wo wir stehen. So wird jeder Weg zu einem Camino. Und unterstützen am Ende unserer Wanderung Menschen wie Michael Weiner in seiner Tätigkeit als Brandoberinspektor und Paulinchen als Maskotchen des Vereins für brandverletzte Kinder e.V.
Hallo
Sehr gerne kannst du den Beitrag posten. Ich bin froh um jede Möglichkeit dieses Projekt weiter nach vorne zu bringen. Der Jakobsweg ist eine sehr faszinierende und spannende Erfahrung. Wenn ich mit meinem lauf es nur schaffe das sich ein Kind nicht brandverletzt sind und waren es alle Strapazen wert!
Ich hoffe damit hast du auch direkt ein paar persönliche worte.
Ich bin momentan noch unterwegs (noch 14tage)...daher Infrastruktur nicht so einfach. ...
Danke vielmals das Projekt bekannt zu machen.
Michael
Bis bald dann nachdenklich bei der nächsten Wanderung in Wald und Flur.
Euer Klaus-Dieter

Klaus-Dieter Ruhs

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20. Juli 2017, 14:07

Alltagstest meines Outdoor Navis

MITTWOCH, 6. MAY 2015
Zwei Jahre habe nun schon mein Garmin Dakota 10. Wie in einem vorherigen Beitrag angefangen mit einer schönen Extratour - die Postraubroute. Zwischenzeitlich sind viele, schöne Wege dazu gekommen. Und immer mein geliebtes Garmin in der Hand.
Durch den Handschweiß vermutlich löste sich dann nach zwei Jahren die Gummierung von der Rückseite von diesem Handgerät. Doof halt, dass sich der Ein-/Ausschalter mit der Gummierung verbunden ist. Und sich nach Ablösen der restlichen Ummantelung auch der Ein-/Ausschalter verflüchtigte. Ein sehr trauriger Moment, konnte mich mein geliebtes Garmin nicht mehr durch Wälder und Felder führen.
Welch ein glücklicher Umstand, dass ich - brav wie ich bin - das Gerät auf der Garmin Website registriert hatte. Nach, für die heutigen Verhältnisse - kurzem Telefonat mit dem Kundencenter bekam ich einen echten Menschen an das Telefon. Durch meine Registrierung wusste dieser Mitarbeiter dann auch gleich, welches Gerät, mit welcher Registrierungnummer ich besitze. So schilderte ich dann mein Problem. Leider war es halt nicht möglich, das ursprüngliche in Reparatur zu geben. Doch konnte ich mir dann ein vergünstigtes Austauschgerät aussuchen.
Auch ich bin nur ein Mensch mit Gewöhnungsfaktor. Und habe mich an mein Garmin Dakota 10 gewöhnt. Außerdem kenne ich mittlerweile die meisten Apps und Kniffe zum Navigieren damit.
Und nach drei Tagen Postweg konnte ich dann mein neues Austauschgerät in den Händen halten.
An dieser Stelle meinen Dank an allen Beteiligten, die mir meine neue Freude ermöglichten.
Danke an Garmin, für dieses herrliche Angebot eines super Austauschgerätes.
Danke der Sparkasse, die mir die Finanzierung dieses Austauschgerätes ermöglichte.
Danke an allen Leittragenden, die mir den Rücken frei halten damit ich erneut wieder Stunden um Stunden in Wald und Feld verbringen darf.
Danke der Groundspeak von Geocaching für viele schöne Funde zwei Jahre Mitgliedschaft.
Drei Monate ist dieses Jahr schon alt und es wird Zeit meine ToDo´s für dieses Jahr anzugehen. So ich meine Found´s nach zwei Jahren mittlerweile vierstellig sind, so habe ich mir dieses Jahr wieder mal meine Lieblingsseite über Wanderrouten vorgenommen. Und hier dann ein paar besonders schöner Extra Touren zur ToDo Liste hinzu gefügt. Dazu gehört dann auch wieder die Extratour über den Postraubweg. Dort steht noch eine Schatzkiste, wovon ich zu Anfang meiner GPS Wanderung noch nicht wusste. Also nochmal auf die Fährte der Posträuber nach Mornshausen.
Damit sich die Ummantelung meines Austauschgerätes Garmin Dakota 10 nicht wieder zerbröselt, habe ich nun die mitgelieferte Schlaufe an das Gerät befestigt. Und baumelt fortan um meinen Hals. Mit der Tastatursperre des Touchscreens kann eine unbeabsichtigte Programmierung und verkratzen des Bildschirmes ebenso vermieden werden.
Leider kann ich auf die Version Dakota 10 keine zusätzliche Karte aufspielen. Doch mit Menschenverstand und einer aufgespielten Wanderroute beispielsweise von Wanderkompass finde ich immer den Weg durch Wald und Flur. Mit vielen Waypoints im Gepäck des Wandernavis hapert es gelegentlich auch mit der Genauigkeit der Einmessung bei Suche der Geocaches. Doch auch hier hilft a) Verstand, b)Kenntnisse obiger Foundrates und c)Mut auch zu einem DNF und einer hilflosen Fragerunde bei dem Owner des betreffenden Caches. Da zählt dann einfach: Der Weg ist das Ziel, und die Aussage, dass ich bestimmt ohne Geocaching nicht so ein schönes Abenteuer erleben durfte.
So dann für weitere schöne Stunden im Wald und mit viel Verständnis meiner liebenden Umgebung hoffend sehe ich Euch dann bald
im Wald, Feld oder hier im Blog.
Euer Klaus-Dieter

Klaus-Dieter Ruhs

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20. Juli 2017, 14:06

Tourenfinder

MONTAG, 4. MAY 2015
Anfang des Jahres berichtete ich über meine Anfänge mit einem GPS Gerät zu wandern, und wie ich dann zum "Cachen" kam. In seiner neuesten Ausgabe von GEWUM berichtet der von mir sehr geschätzte Cacher und Bloger Kollege Jörg Thamer, wie Caches zu einer schönen Wanderroute zusammen gefügt werden können. Ein sehr empfehlenswerter Artikel schöne Orte mit vielen schönen Caches miteinander zu verknüpfen. Das werde ich dann bei nächster Gelegenheit ebenso einmal versuchen. Vielen Dank lieber Jörg dafür und für jede Tour, die ich durch Deinen Blog für schöne Wanderungen gelaufen bin.
Hier nun möchte ich meine Anfänge berichten, wie ich Caches mit den vielen schon existierenden Wanderwegen mit einander verknüpfe. In den Anfangszeiten hatte ich noch jeden einzelnen Cache in mühevoller Kleinarbeit auf mein Navigationsgerät (im folgenden Bericht und für weitere Berichte vereinfachend "mein geliebtes Garmin" genannt) gebannt. Mit der Premiummitgliedschaft hatte ich zwar die Möglichkeit sogenannte Pocket-Query zu erstellen. Klappte mit meinen bescheidenen Computerkenntnissen aber nicht so richtig. Bis ich das Handling hierfür bei gebracht bekam. Und schon ging das Übertragen für mich passender Caches schon um ein vielfaches einfacher und schneller.
Und mit diesen Querys war ich auch in der Lage ganze Touren zu laden und zu erstellen. So wie das bei Jörg beschrieben ist, wird der Wanderweg auf die Caches angelegt. Eine sehr "gewinnbringende" Möglichkeit auf seiner Wanderung möglichst viele Caches zu suchen und hoffentlich auch zu finden. Wie schon geschrieben, dass muss ich mir dann mal näher betrachten und mich dahinter klemmen, dass ich auch dieses System für mich verinnerliche. Hier jedoch nun meine Möglichkeit bestehende Wege mit den Caches zu verknüpfen Schritt für Schritt erklärt.
Zunächst suche ich mir dann auf einer mir beliebigen Wanderseite mit digitalen Wegeführungen zum Download eine Strecke aus, die ich gerne einmal laufen möchte. Meine Anfangs- und wohl auch deswegen meine Lieblingsseite dafür auf Wanderkompass.
Hier wähle ich einfach mal so den Aar-Hohenweg-Etappe-1 aus und lade mir diese Tour auf meine Festplatte.
Die so gewonnene Tour lade ich auf der GeoCaching Seite in mein Profil:
Die Tour ist auf meinem Caching Profil gespeichert und ich kann diese nutzen auf diesem Weg geeignete Caches als Pocket Query zu filtern.
So, fertig ist die Original Tourenwanderung mit auf diesem gelegenen Caches. Ich lasse mich so Satelliten gestützt durch fremden Wald führen und finde auf diese Art und Weise sogar ein paar Caches.
Genau eine Vorgehensweise für einen Faulpelz wie mich, kleine Abenteuer auf vorgefertigte Wege zu suchen.
Egal, welche Art und Weise Eure Tourplanung aussehen sollte: Wichtig ist doch in jedem Fall das Motto: Runter vom Sofa und raus in den Wald.
In diesem Sinne,
wir sehen uns demnächst im Wald.
Euer Klaus-Dieter

Klaus-Dieter Ruhs

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20. Juli 2017, 14:04

Weblinks zu Wanderseiten

http://www.wanderkompass.de/] [http://www.fernwege.de/wandern/index.html] [http://www.outdooractive.com/de/] [http://www.premiumwanderwelten.de/] http://manuel-andrack.de/] [http://www.die-schoensten-wanderwege.de/] [http://www.lahnwanderweg.com/index.phpt]
SAMSTAG, 2. MAY 2015
In meinem letzten Post hatte ich über meine elektronische Wandererfahrung berichtet und hier dann auch meine erste Webadresse erwähnt, über die ich sehr schöne Wanderrouten beziehe. Mittlerweile habe ich eine kleine Linksammlung durch Social Media und andere Blogs - über die ich dann an anderer Stelle einmal berichten werde. Darüber möchte ich dann heute einmal berichten. Diese Linksammlung ist keineswegs vollständig, sondern basiert lediglich auf meine Kentnissnahme durch genannte Medien.

So möchte ich dann mal mit meiner Anfangssite hier berichten:
Der Wanderkompass http://www.wanderkompass.de/ bietet für Deutschland, Belgien und Lichtenstein Fernwanderwege, Pilgerwege und Prädikatswege mit den dazu passenden gps Daten zum Herunterladen auf geeignete gps Geräte oder für das Smartphone an. Zu den jeweiligen Routen, die sehr übersichtlich für die einzelnen Bundesländer und -regionen geordnet sind. findet der Wanderer einen ausreichenden Bericht über die jeweilige Tour, eine Wanderkarte über den Gesamtverlauf sowie die Höhenmeter, die der Wanderer hier zu bewältigen hat. Im Anschluss, wenn der Wanderer sich für "seinen" Weg entschieden hat, kann er sich in wenigen Klicks auf sein Navigationsgerät herunterladen.
Ein weiteres Bonbon ist sicherlich der Reiter für gewählte Wanderrouten geeignete Unterkünfte aus einer reichhaltigen Datenbank zur Verfürung zu stellen. Oder gleich ein ganzes Packet dem Wanderer zur Hand zu geben, die er sich für jedes Bundeland aus einer Hand aussuchen kann.

Auf der Seite von Fernwege http://www.fernwege.de/​wandern/index.html erhält der Wanderer geeignete gps Routen durch ganz Europa: für den Jacobsweg, Deutschland, Frankreich sowie 13 weitere europäische Länder. Einge große Datenbank vieler schöner zum großen Teil Streckenwanderungen. Neben den reichlichem Wanderwegenetz durch ganz Europa findet der Wanderer auch in einem speziellen Forum Wanderpartner, die mit ihm gemeinsam einen Weg laufen können. Oder einfach "nur" sich über die Wege austauschen können.

In Outdooractive http://www.outdooractive.​com/de/ werde ich zunächst gefragt, was ich machen möchte (Wandern, Rad fahren, laufen, auf die Berge oder im Winter wandern, Stadtführungen, Wassersport oder mit Pferden unterwegs sein möchte. Danach ist die Nachfrage über das (Urlaubs)Gebiet zu ermitteln. Und die Website lenkt mich auf eine virtuelle Wanderkarten, welche durch Markierungen eine vielzahl von Sportmöglichkeiten in dem gewünschten Kartenbereich aufzeigt. Wähle ich hier eine für mich passende Route aus, so erhalte ich die Information über den Streckenverlauf, das Höhenprofil und kann mir die gps Daten auf mein Wandernavigationsgerät (oder Smartphone) heruner laden.

Mittlerweile gibt es ja eine Mengean Premiumwanderwegen. Für sieben Regionen in Deutschland hat Premiumwanderwelten http://www.​premiumwanderwelten.de/ hier 150 sehr schöner Wanderwege zusammengefasst, über die sich der Wanderer informieren kann. Dieser Webauftritt hat auch einen berühmten Wanderpaten der seine Wandererfahrungen hier berichtet. Dabei handelt es sich um keinen geringeren als um Manuel Andrack http://manuel-andrack.de/. Zu jedem der 150 Premiumwegen gibt Manuel Andrack seine Bewertungen und gibt Einkehrtmöglichkeiten die nach einer schönen Premiumwanderung doch einfach dazu gehören.

Die Nachfolgende Wanderseite hatte mich zu dieser Linksammlung ermuntert. Bereits Anfang 2015 werden auf dieser Seite die schönsten Wanderwege 2015 http://www.die-schoensten-wanderwege.de/ angeboten. Na, da wollen wir doch mal sehen, ob uns diese Seite nicht zu viel verspricht. Aber sicher ist doch auf jeden Fall. Wandern ist schön. Und auch in Deutschland wandern ist auf jeden Fall eine schöne und abwechslungsreiche Sache. So ausgestattet - auch mit dieser schön gegliederten Seite - kann die schöne Zeit kommen und Deutschland auf den schönsten Wanderwegen Neu entdeckt werden. Ich freue mich schon auf ein schönes Wanderjahr 2015 und die Neuentdeckung von Deutschland auf Schusters Rappen.

Zwei regionale Wanderseiten möche ich Euch noch vorstellen. Die Wanderrouten dürften in etwa stets zwar die gleichen sein. Für regionale Wandersleute aus Rheinlandpfalz und Hessen sollten diese beiden Seiten jedoch stets in Greifweite sein, sich hier eine große Datenbank aus der heimischen Region befinden. So auch die in der Region bekannten Fernwanderwege Rheinsteig und Lahnwanderweg. Als da wären: Wandern in Rheinland Pfalz regionale Wanderseiten möche ich Euch noch vorstellen. Die Wanderrouten dürften in etwa stets zwar die gleichen sein. Für regionale Wandersleute aus Rheinlandpfalz und Hessen sollten diese beiden Seiten jedoch stets in Greifweite sein, sich hier eine große Datenbank aus der heimischen Region befinden. So auch die in der Region bekannten Fernwanderwege Rheinsteig und Lahnwanderweg. Als da wären: Wandern in Rheinland Pfalz und Der Lahnwanderweg. und Der Lahnwanderweg http://www.lahnwanderweg.​com/index.php
So wünsche ich Euch ein schönes Jahr und gute Begegnungen auf schönen Wanderwegen, welche Ihr Euch dieses Jahr auch immer vorgenommen habe. Über Eure Begegnungen und Eindrücke Eurer Wanderungen würde ich mich sehr freuen.

Klaus-Dieter Ruhs

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20. Juli 2017, 13:55

GPS Anfänge

FREITAG, 1. MAY 2015
Zum neuen Jahr meinen lieben Lesern meines kleinen Tagebuches zunächst einmal ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2015.
Ein kleiner Rückblick auf das alte Jahr 2014 und eine Vorschau auf das neue Jahr 2015. Wie ist das so am Neujahrstag? Es wird zurück geblickt auf Vergangenes und gute, und hoffentlich neue Vorsätze für das Neue Jahr verabredet. So will ich denn auch mal anfangen:
Wie also bin ich den zum Geocaching gekommen?
Das bedarf einer längeren Erzählung:
Ich entdeckte im Netz die Wanderseite von Wanderkompass und sah nach schönen Wanderungen um. Dabei war auch ein Service von Wandernavigationsgeräten die mir beim Finden der Weg behilflich sein würden. Und ich entschied mich zunächst einmal für das Garmin Dakota 10. Dieses Gerät nutze ich noch heute und das sind nun zwei Jahre her, und die Gebrauchsspuren an diesem Wandernavigationgerät sind deutlich zu sehen.
Als erste Entdeckungsroute habe ich mir die Postraubroute ausgesucht. Eine schöne Wanderung die ich dann an einem schönen Frühjahr im Jahr 2012 startete. Nein, die hat nicht bis jetzt gedauert. ;) Die Route ist insgesamt 11 Kilometer lang und dauert rund 3,5 Stunden.
Zunächst musste ich mich einmal daran gewöhnen mit der GPS Karte auf dem Gerät zurecht zu finden und meinen Weg gemäß der elektronischen Wegführung zu finden. Die ersten Schritte waren etwas holprig, doch wurde hieraus eine sehr schöne Wanderung mit unserem Kleinhund Lukas durch eine schöne Wald- und Wiesenumgebung.
Von einem geschichtlichen Gedenkstein geht diese schöne Wanderung um das Gladenbacher Tal los und führte uns durch einen wunderbaren Wald und konnten uns stets auf unseren elektronischen, neuen Freund immer gut verlassen. Anfangsschwierigkeiten gibt es ja immer. Und die größte Anfangsschwierigkeit war, neben der anfänglichen Navigationsfindigkeit, die Auswahl an Batterien. Zu dieser Zeit hatte ich lediglich ein paar doch sehr schwache Akkus parat, die aufgeladen keine vier Stunden Dauerbetrieb nicht ganz vertrugen. Und so Ende, noch immer im tiefen Räuberwald wurde mir dann doch etwas mulmig, das Ende noch zu erreichen bevor die Akkus zur Neige gingen. Jedoch hielten die dann doch noch bis zum Ende durch und führten uns wieder bis an unser Auto zurück.
Ein wenig hatte ich ja auch Schuld am schnellen Akkuverbrauch meiner Batterien. Hatte ich doch etwas mit diesem gespielt und die noch neuen Apps auf dem Gerät zu erkunden. Und da viel mir das vorinstallierte App "Geocaching" auf. Das schien eine Art von Wanderspiel zu sein, mit dem ich zu dieser Zeit noch nicht all zu sehr etwas anfangen konnte. Und so im Rohzustand nicht viel hermachte. Doch noch keine "Caches" auf dem Gerät aufgespielt wurden und lediglich auf eine Website aufmerksam machte. Das ganze machte mich immer neugieriger. Und nach unserer Wanderung war meine Neugierde so geweckt, dass ich mir diese Seite dann einmal auf dem Rechner genauer unter die Lupe genommen habe.
Doch Vorsicht! Dieses kleine Online Spiel ist mit äußerster Vorsicht zu genießen, da enorme Suchtgefahr. ;)

Klaus-Dieter Ruhs

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20. Juli 2017, 13:51

Hochzeitsweg

Der Aartalsee in Hessen bei Muddersbach am Rande des Westerwaldes hat viel zu bieten. Es ist eine wunderbare Seenlandschaft zum Baden und Segeln. Und - hier besonders interessant - an ausgewiesenen Stellen kann man seine Hunde ins Wasser lassen. Die Badelandschaft bietet dem Wasserliebhaber nach und/oder vor dem kühlen Sprung in das Gewässer eine reichhaltige Auswahl an Lokalitäten von der einfachen Bratwurst bis zum ganzen Menu. Den Kleinen Wasserratten bietet der Kiosk an diesem See selbstverständlich das obligatorische Eis zur Verfügung. Ein rund um gelungenes Ausflugsziel für die ganze Familie.
Aber der Aartalsee hat noch mehr zu bieten. Die Gemeinde Muddersbach hat hier einen Rundwanderweg erschaffen, dem nicht nur frisch Verliebte gefallen findet. Ein Rundwanderweg vorbei an der Marienkirche und dem Sandesamt in dem dann das "Ja-Wort" gegeben werden kann. Oder vielleicht erneuert, führt der Weg vorbei an traumhaften Wegen, immer an Orten, wo die schönsten Hochzeitsbilder entstehen können.
Nicht nur Verliebte des Menschengeschlechts, auch Naturverliebte hat der Weg viel zu bieten. Urrige Eichenwälder und -bäume säumen den Weg durch das herrliche Tal an der Aar, die dann nach rund 12 Kilometern an den Ufern des Aartalsees endet. Hier erwartet die Liebenden ein romantisches Hotel mit herrlichen Übernachtungsmöglichkeiten. Und vorherigem Hochzeitsmenu.
Rundum ein gelungener Extraweg, dem nicht nur Hochzeitspaare gefallen wird.
Ausgangspunkt dieser tollen 4stündigen Wanderung ist der Parkplatz am Aartalsee, an dem für die gesamte Tour ein riesiger und kostengünstiger Parkplatz zur Verfügung steht. Ganze zwei Euro kosteten mich das Abstellen meines fahrbaren Untersatzes auf meinem Weg über den Hochzeitsweg. Hier der Link für den gesamten Streckenverlauf des Hochzeitsweges. Doch das ist fast unnötig, denn durch zwei geschwungene Linien wird der gesamte Verlauf gut ausgeschildert. Und man kann sich wichtigerem widmen, als sich um die Wegführung zu bemühen.
Auch für Geocacher hat dieser Weg wieder seinen Reiz. Nicht nur die tolle Landschaft, die herrlichen Ausblicke auf den See. Durch eine genauestens an die Extratour angelegte Wanderroute findet sich hier wieder das Final mit Aussicht auf den Aartalsee. Gut versteckt doch dicht am Weg. So dass die Natur hier nicht durch unnötige Trampelpfade in ihrem Gleichgewicht gestört wird. Großes Lob an den Owner der sich dieser Extratour gewidmet hat und diesen auch gut umgesetzt hat.
Bis bald im Wald oder hier im Blog.
Euer Klaus-Dieter

Hier noch mein Video von dieser Wanderung: https://www.youtube.com/​watch?v=CtM2GweGwRQ

Klaus-Dieter Ruhs

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20. Juli 2017, 13:50

Zweiburgentour

Warum nur in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah.
Ja, Goethe hat mit seinem Vierzeiler Erinnerungen schon recht. So ist eines der Anfangswanderwege die wir auch zu zweit mit unserem Wanderhund zusammen genommen haben, ist die Zweiburgentour, die auf der Site vom Wanderkompass für das Bundesland Hessen an erster Stelle steht. So gings dann für uns im letzten Jahr im März zu dieser Runde los.
Angefangen haben wir die Tour, nicht wie im GPS Track angegeben am Schlosspark der Burg Hohensolms. Wir parkten unseren Wanderwagen hinter der schönen Jugendburg, die jetzt als Jugendherberge dient. Für diese relativ kurze Wegstrecke von 11,9 Kilometern Wegstrecke und kaum nennenswerten Höhenmetern wird die für uns nicht benötigt.
Denn, wir kommen aus der Nähe und können nach dieser schönen und abwechslungsreichen Tour auch gleich den Rückweg antreten und im eigenen Bett die Erinnerungen an diese Tour Revue passieren lassen. Und nun dann auch in diesem Blog einfliessen lassen.
Bei herrlichem und vorfrühlingshaften Temperaturen und himmelblauen Himmel geht der Weg los unter den Armen uriger alter Buchenhaine, die einem in das Land von Kobolte und Elfen erinnern lassen und zum Träumen einladen. Eine schöner Anfang für diese so tolle Tour mit herrlichen Ausblicken, wie ich im Nachhinein sagen kann und sich vor einem Jahr uns zeigen sollte.
Weiter ging die Strecke über Felder der Gemarkung Hohenahr über die viel befahrene Straße L3376 um wieder einen schönen Feldweg betreten konnten. Hier bietet sich dem Wanderer einen schönen Ausblick in das Gießener Becken und einen Blick auf Dünsberg. Den Berg der Kelten. Auch hierzu gibt es einen schönen Rundweg. Doch vielleicht an anderer Stelle dann noch mehr auch hiervon.
Wie man auf den Bildern erkennen kann, waren auch vor einem Jahr schon die Temperaturen im vorfrühlingshaften März 2014 so mild, dass wir keine Jacken benötigten. Und so trugen wir diese dann meist in den Händen oder schlungen unsere Jacken um unsere Körper. Die Wegstrecke ist auf Grund geringer Höhenunterschiede für jedermann und für jeden Hund zu erwandern. Die Wegstrecke ist auf gut befestigten Feldwegen, wenigen asphaltierten Wegen zu begehen.
Schliesslich erreichten wir die erste Burg dieser Namens tragenden Route = Die Altenberg. Nach kurzer Rast an den vielen Bänken und einem guten Rundumblick auch auf die vielen Windräder des benachbarten Windparkes. Hier kann man ja verschiedene Auffassungen sein, was den Sinn dieser Windräder ausmacht. Es sind aber schon gemischte Gefühle unter solchen riesigen Kollossen durch zu wandern. Wenn die riessigen Flügel langsam und gemächlich ihre Runden drehen. Am Windpark informiert uns dann auch eine Infotafel über die Windenergie. Und schelt die bösen Geocacher, die die Ruhe der Fledermäuse störrt. Nein, wer macht denn sowas?
Durch Wälder gelangen wir auf die Schiersteiiner Heide mit herrlichen Gräsern und grandiosem ausblick auf die Umgebung. Wir passieren zwei Mühlen, überqueren einen Seilgarten und haben einen guten Blick auf das - im März noch geschlossene Freibad der Gemeinde Hohenahr. Für Fußgeblagte, die sich genügend Zeit mitgenommen haben, ist hier dann im Sommer für Erfrischung gesorgt. Sei es am Schwimmbadkiosk. Oder der Wanderer sich noch schnell ein paar Bahnen ziehen möchte. Bevor es dann wieder durch herrliche Wälder des Ausläufer des Westerwaldes zum Start- und Endpunkt unserer Wanderung zurück geht.
Mit Blick auf unser Ziel, die Jugendburg Hohensolms halten wir hier noch einmal ausgiebig Rast, stärken uns für den bevorstehenden kurzen Aufstieg zur Burg und löschen unseren Durst. Auch Lukas unser vierbeiniger Begleiter bekommt wieder die Gelegenheit sich zunächst seinen Durst zu löschen. Neben den natürlichen Quellen der kleineren Bäche im Wald, dann hier nochmal mit mitgeführtem frischem Nass. Während wir dann noch einmal den Blick über die sanften Hügel schweifen lassen und auch die im Hintergrund riesigen Windräder ruht sich der kleine Vierbeiner zu unseren Füßen unter der schönen Rastbank aus.
Gekrönt wird unser kleiner Ausflug neben dem Cache, den wir hier auf dem Weg die Koordinaten abgewannen - und auch gefunden haben - war eine Outdoor Eisenbahnlandschaft in einem Privatgarten, die zwei Wochen später Im Hessen Fernsehen als Besuchsmagnet gesendet wurde. So können wir sagen: Wir waren sogar vor dem Fernseher hier gewesen!!! Aber diese Anlage vor der Jugendburg ist wirklich sehenswert. Und die Schaffer dieser Anlage, so der Fernsehbeitrag sind froh über die Besucher und zeigen gerne die kleinen Schätzchen und erklären deren Aufbau. Die Anlage selbst ist frei von der Straße zugänglich und ist kostenfrei zu bewundern. Ein hübsches Bonbon am Ende dieser herrlichen vorfrühlingshaften Wanderung nach Goethes Sinnen:
"Willst du immer weiter schweifen?Sieh, das Gute liegt so nah.Lerne nur das Glück ergreifen,Denn das Glück ist immer da."
In diesem Sinne lege ich Euch noch mein Impressionsvideohttps://www.​youtube.com/watch?​v=SXFvAeREnzI ans Herz und wünsche euch danach viel Spaß beim Wandern vor Eurer Haustüre.

Klaus-Dieter Ruhs

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20. Juli 2017, 13:49

Vier Türme Wanderung

Auszug aus der Beschreibung der Vier Türme Wanderung der Touristik Gesellschaft aus Wetzlar:
Die Genehmigung für eine Veröffentlichung auf meinen Blog habe ich nach meiner Wanderung am Touristik Schalter eingeholt. Vielen Dank dafür.
Geschichte der vier Türme
Im ausgehenden Mittelalter waren es nur drei Türme, von denen aus man auf das rege Leben in Wetzlar herabschauen konnte. Sie waren nicht nur zum Schutz der Reichsstadt an der Lahn errichtet, sondern auch für die Sicherheit der Kaufleute, die auf der "Hohen Straße" ihre Güter transportierten. Die "Hohe Straße" war eine Fernhandelsstraße, die von Köln über Wetzlar nach Frankfurt führte. Sie trug wesentlich dazu bei, dass in der betriebsarmen Stadt Wetzlar Handel und Handwerk in voller Blüte standen.
Als nach dem Tode von Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) die Macht der Kaiser und Könige, und damit auch die Macht des Reiches zerfiel, versuchten die Territorialherren, ihre Einflussbereiche auszuweitern. Auch die Herren der um Wetzlar liegenden Grafschaften Hessen, Nassau und Solms versuchten, die reiche Stadt in ihren Besitz zubringen. In dieser Zeit standen die drei Türme oft im Mittelpunkt kriegerischen Geschehens.
Während der Kalsmunt als Reichsburg von Barbarossa etwa in der Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet wurde und ein Reichsvogt für die Interessen des Kaisers und die Sicherheit Wetzlars sorgte, waren Garbenheimer und Brühlsbacher Warte von der Stadt errichtet worden. Sie dienten, in Verbindung mit der "Landwehr" zur Verteidigung des städtischen Territoriums. Zunächst waren es Holztürme, dann wurden sie mit Bruchsteinen aufgemauert. Beide Türme waren mit Wall und Graben umgeben, ständig mit Wachen besetzt und konnten sich mit ihren hochgelegenen Eingängen schon eines feindlichen Angriffes erwehren. Von der Brühlsbacher Warte wissen wir, dass sie 1391 von dem Grafen Eberhard von Katzenelnbogen bei einer Fehde zerstört wurde. 1912 wurde sie als Aussichtsturm wieder hergestellt. Die Garbenheimer Warte wurde 1901 zum Bismarckturm umgebaut.
Der vierte Turm, zu dem wir bei unserer Wanderung auf den 402 Meter hohen Stoppelberg hinaufsteigen, ist der jüngste der Wetzlarer Türme. Er wurde 1929 von der Firma Hollmann erbaut, nachdem ein hölzerner Aussichtsturm, der bis dahin auf dem Gipfel gestanden hatte, baufällig geworden war. Hat auch der Turm keine geschichtliche Vergangenheit aufzuweisen, so kann dies doch der Stoppelberg selbst umso mehr. Zahlreiche Funde aus verschiedenen vorgeschichtlichen Perioden zeigen, dass sich schon etwas vom Mesolithikum an (10 000 bis 4 500 v. Chr.) Menschen auf und in dem Gebiet um den Stoppelberrg aufgehalten haben.

In dem Wegweiser der Stadt Wetzlar beginnt die Wanderung an der alten "steinernen Lahnbrücke" und geht durch die Colchester Anlage zum Bismarckturm hinauf. Der Parkplatz an der Lahnbrücke ist kostenpflichtig und so parkte ich gleich am Bismarckturm und startete meine Tour gleich hier. Vorbei an der Hecke des dahinter befindlichen Friedhofes bog ich dann gleich nach rechts in den Wald ein durch den eine kleine asphaltierte Straße führte. Leider findet sich viel asphaltierte Wegstrecke auf dieser Tour, was nicht ganz so toll ist. Doch die vielen, später zu gehenden Waldwege sind dafür um so schöner. Aus meinen Geocachingtouren auch durch dieses Waldstück wusste ich um den Tierfriedhof, der sich weiter links im Wald befindet. Das sich dem Wanderer dieser Vier Türme Wanderung jedoch verwehrt. Hinauf geht es an dem neu gebauten Gebäude von Leitz, das aus Vogelperspektive das Motiv einer Leica Camera bildet. Und entweder auf dieser Tour oder später zu einer Besichtigung einlädt.
Weiter geht es durch einen Grünstreifen entlang der Einfallstraße von Dutenhofen nach Wetzlar, so dass uns die Fahrgeräusche der hinter den Bäumen befindlichen Autos begleiteten.
Über einen Ampelüberweg über die Hauptverkehrsstraße oberhalb des alten Friedhofes gelangen wir durch eine wunderbare renaturierte Grünanlage bis auf die Friedensstraße. Kurz vor der Friedensstraße befindet sich ein Gedenkstein des hingerichteten "Falschen Kaisers". Ich wusste gar nicht, dass es auch einen falschen Kaiser gibt. Man lernt halt nie aus.
Durch einen Schlenker gelangen wir über einen steilen Weg auf das Plateau was uns zur Brühlsbacher Warte (unter den Wetzlarern auch Bleistift genannt). Das nächste Foto mag dies zu begründen.
Hinter der Brühlsbacher Warte wandern wir durch ein Wohngebiet hinüber zu dem Wetzlarer Kirschwäldchen, dessen Ziel der jüngere der vier Türme ist. Der Soppelberger Aussichtsturm. Der Aufstieg ist steil, führt diesmal jedoch über schöne, befestigte Waldwege bis hinauf zum Turm. An dessen Ziel wir uns zunächst einmal von oben einen schönen Überblick über die Stadt Wetzlar verschaffen.
Um uns dann am Fuße auf einer Bank eine Rast gönnen. Frisch gestärkt und getränkt wandern wir weiter über einen steilen wie auch steinigen Pfad hinab. Gesäumt von herrlichen Eichenwäldchen auf einen Naturlehrpfad. Wir gelangen durch das Kirschwäldchen an den Ausläufer des kleinen Stadtteils von Wetzlar mit einladender Gastwirtschaft und Cafe. Gestärkt auf dem Stoppelbeg lassen wir diesen jedoch hinter uns und wandern - zunächst ein paar hundert Meter über Asphalt - wieder in ein schönes Waldstück hinein. Dieses Waldstück führt uns hinab in die Nauborner Straße vorbei an einem schönen Weiher: Und oh Wunder erneut bergauf an die Hänge des wehrhaften Burganlage Kalsmunt. Dieser jedoch - nach etlichen Jahren - zu dieser Zeit renoviert wird. Und uns verhüllt empfängt. Dennoch ist der Weg hier hinauf ein Genuss und wir können einen weiteren Blick in das industrielle Wetzlar werfen.
An der Westseite des Kalsmunt gelangen wir auf die Ernst-Leitz-Straße überqueren diese und wandern an der Lahn entlang bis zu dem ursprünglich zu dieser Wanderung gehörenden Startpunkt. Durch die Colchesteranlage vorbei am Rosengärtchen gelangen wir zum Goethebrunnen zum Wahlheimer Weg, den viele aus der Liebesgeschichte "Die Leiden des jungen Werthers" kennen werden.
Unspektakulär gelangen wir über Felder vorbei an einem Tennisplatz zum Ausgangstour unserer Wanderung die uns wieder neue Seiten unserer Stadt aufgezeigt hat. Und bedanken uns bei den Verantwortlichen dieser schönen Wandertour und den Wegepaten, die dafür gesorgt haben durch die Wegemarkierung einer roten "1" auf weißem Grund dass wir uns nicht verlaufen konnten. Vielen Dank auch den beiden freundlichen Mitarbeiterinnen der Touristik GmbH Wetzlar, die es mir erlauben, diese schöne Tour hier auf meinem Blog zu präsentieren.
Von dieser Wanderung habe ich ein Video erstellt meiner Bilder die ihr hier ansehen könnt: https://www.youtube.com/​watch?v=g0XqaD86_BY
Bis demnächst im Wald oder hier auf meinem Blog.
Euer Klaus-Dieter

Klaus-Dieter Ruhs

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20. Juli 2017, 13:47

Waldspaziergang

DONNERSTAG, 30. APRIL 2015
Nach ein wenig Fleisarbeit am Rechner, es musste hier ein Wort zu vier Bildern gefunden werden, eröffnete sich ein reizvoller Spaziergang in direkter Nachbarschaft. Den ich mir nicht entgehen lassen wollte. Ein ähnlicher Weg sich mir auf dieselbe Art bereits oberhalb von Gießen auf getan hat. Dessen Begehung - wie hier zu lesen - vom Landesförster untersagt wurde. Schade dafür. Aber auch oberhalb Asslars ist ein wunderbarer Wanderweg entstanden, der Lust auf mehr macht.
Dieses Waldgebiet haben sich auch schon Lauffreunde aus Asslar und Werdorf für sich entdeckt, die hier ihre Joggingtouren in der Gemeinschaft unternehmen. Und wer sich von der Hektik der Städte nun in der Advent- und Vorweihnachtszeit - und darüber hinaus - etwas Ruhe gönnen möchte: Hier ist er genau richtig. Nicht einmal Straßenlärm kommt hierher. In diesem Wäldchen findet der Wanderer genügend Freiraum und Ruhe zur Erholung.
Neben dem Weg fand ich auch noch einen "Ausstellungsraum" für Kettensägenkunst die das Ganze dann auch noch sehenswert und Interessant macht.
Diese sehr schöne Runde fernab aller Hektik war mein Ziel bereits vor zwei Tagen. Auch heute - auf meiner nachmittäglichen Hunderunde wählte ich einen Weg auf dem Land zu zwei Cacches eines nahegelegenen Tagunshauses. Was ich nicht bereute. Bereits der Weg hierzu war schöner, als es jeder geschmückte Baum in völlig überhitzten Räumen sein kann.
Mit dickem Moos bedeckten Waldboden neben einer dichten Fichtenschonung. Einfach nur schön um sich ein wenig dort auf zu halten und zur Ruhe kommen.

Klaus-Dieter Ruhs

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